Waldkindergarten Buntspechte

Hans-Schaeven-Weg 9
50226 Frechen
 
Kontaktdaten
Jens Kuhnert  
Telefon: +49 162 1380233
E-Mail: buntspechte@kita-router.de

Träger

Kita Router gGmbH
Wildweg 4a
50374 Erftstadt
Telefon: 0177 - 5750790
E-Mail: manuela.bornkessel@kita-router.de

Angebotene Plätze

Anzahl Plätze: 40
  • ab 2 Jahren
  • ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Pädagogisches Profil

  • Wald- und Umweltpädagogik
  • Bewegung
  • Forschen und Experimentieren

Kurzinfo

Unser Waldkindergarten bietet in zwei Gruppen Platz für insgesamt 40 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Die Plätze werden mit 35 oder 45 Betreuungsstunden in der Woche angeboten.

Der Waldkindergarten „Buntspechte“ befindet sich seit August 2013 in einem Waldstück am Ortsrand von Frechen oberhalb des Terrassenfreibades. In zwei Gruppen werden jeweils 20 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt betreut. 

Die Kinder halten sich ganzjährig im Wald auf; ergänzend gehören aber auch vier eigens hergestellte Bauwagen zur Ausstattung, davon zwei als „Gruppenräume“, einer zum Schlafen und für die Pflege und einer für die Küche und einen Mehrzweckraum.
Tagsüber wandern die Gruppen häufig noch weiter in den Wald hinein und verbringen dort an festen Spielorten den Vormittag.

Um einen persönlichen Eindruck von unserer Einrichtung bekommen zu können, bieten wir allen interessierten Eltern, 2x jährlich Schnuppertage nach vorheriger Einladung an, um Ihnen einen Einblick in den Ablauf des Waldkindergartens zu ermöglichen.


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Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:

  • 35 Stunden: 7.30-14.30 Uhr
  • 45 Stunden: 7.30-15.30 Di, Mi, Fr und 7.30-16.00 Mo und Do

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Schließungszeiten

Die Schließungszeiten verteilen sich überwiegend auf die Schulferien und werden den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben. In den Sommerferien hat der Kindergarten  drei Wochen geschlossen, um Weihnachten max. zwei Wochen, ca. vier weitere Schließungstage verteilen sich über das Jahr.


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Team

Team

In unserem Waldkindergarten/Naturkindergarten sind tätig:

• anteilig freigestellte Kitaleitung

• Erzieherinnen / Erzieher

• Kindheitspädagoginnen / Kindheitspädagogen

• Kinderpflegerinnen / Kinderpfleger als Ergänzungskraft

• Kitahilfe

• Küchen-/Reinigungskraft

• Hausmeister

Die Anforderungen an unser pädagogisches Personal sind anspruchsvoll und vielfältig.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teil.

Wir bilden aus:

• Berufspraktikantinnen / Berufspraktikanten

• PIA Erzieher/in (praxisintegrierte Ausbildung)

• PIA-Kinderpfleger/in (praxisintegrierte Ausbildung)

• Schülerpraktikantinnen / Schülerpraktikanten


 


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Innen

Da wir „Buntspechte“ uns bei jedem Wetter im Wald treffen und uns draußen aufhalten, gehört zu unserer Beschreibung der „Innenausstattung“ auch unser Waldstück – der „Buntspechteplatz“.  Auf diesem befindet sich ein Sitzkreis aus Holzklötzen, zwei Wagen als „Gruppenräume“, ein Schlafwagen mit Hochebene, Toilette und Wickelraum. Im vierten Wagen befinden sich die Küche und ein Mehrzweckraum. Dieser wird z.B. für besondere Angebote in der Kleingruppe und auch für Elterngespräche genutzt. Alle Wagen sind beheizt, im Küchenwagen und den Toilettenräumen gibt es einen Wasseranschluss.
Beschäftigungen wie Basteln, Kneten, Malen oder das Spielen von Gesellschaftsspielen werden in den Bauwagen, oft aber auch draußen angeboten.
In einem der „Gruppenräume“ befindet sich eine Hochebene, die gemütlich mit Kissen und Decken ausgestattet ist. Auch unter der Hochebene  können die Kinder in einer „Höhle“ spielen.
Auf dem Buntspechteplatz bereiten wir jeden Morgen eine Lesedecke, eine Hängematte, die Spielküche und Eimer und Schaufeln für die „Baustelle“ vor. Die Haken für die Rucksäcke der Kinder befinden sich außen an den Bauwagen.
Staufächer unter den Bauwagen und ein angebauter Schuppen bieten Platz zur Lagerung  von Spielmaterialien.

Bei Gewitter und Sturm halten wir uns natürlich nicht im Wald auf! Als „Notunterkunft“ steht uns dann das Sportlerheim in direkter Nachbarschaft zur Verfügung.


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Außen

Wie oben schon beschrieben, vermischt sich bei uns das Draußen und das Drinnen. Auf dem „Außengelände“, unserem kleinen Waldstück bauen wir immer wieder variable Seilkonstruktionen, Schaukeln und Kletterbrücken auf. Zum Klettern regen nicht nur diese Seilkonstruktionen und die Bäume an. Es gibt auch „Kletterfelsen“, eine Ansammlung von großen Steinen. In der „Baustelle“ aus Erde und Sand dürfen die Kinder graben und bauen.

Unser eigentliches „Außengelände“ beginnt aber hinter den Grenzen unseres „Buntspechteplatzes“. In dem uns umgebenden Wald haben wir mehrere Spielorte, zu denen wir wandern. Dort verbringen wir dann den Vormittag. So zählen zu unserem Außengelände Wiesen und steile Hänge, Kletterbäume und Höhlen unter Büschen. Es gibt umgestürzte Baumstämme, die am Boden liegen, steinige Wege, Kletterfelsen, Parkbänke am Wegrand und manchmal Pfützen auf dem Weg.
Das Spielmaterial besteht aus Stöcken und Steinen, Erde und Eicheln, Blättern, Schneckenhäusern und eben allen Dingen, die der Wald uns bietet.
Ergänzend nehmen wir aber auch an die Spielorte im Wald z.B. die Hängematte, eine Lesedecke, Malsachen, eine Lupe oder Seile zum Spielen mit.


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Pädagogisches Profil

Jeder unserer Kindergartentage beginnt mit einem gemeinsamen Morgenkreis im Bauwagen. Wir schauen, wer da ist und wer nicht, singen, lesen vor, erzählen und der Tagesablauf wird besprochen.

Dann geht es auf Wanderschaft in den Wald! Auf der Wanderschaft besuchen wir festgelegte Spielorte. Dort angekommen setzen wir uns zu einem gemeinsamen Frühstück in den Kreis. Nach dem Frühstück ist dann Zeit zum Spielen, Entdecken, Ausruhen, Bauen, Sammeln, Schauen, ...

Rechtzeitig zur Mittagszeit machen wir uns wieder auf den Rückweg. Einige Kinder werden dort vielleicht schon abgeholt. Die anderen Kinder essen gemeinsam zu Mittag.

Nach dem Essen gibt es die Möglichkeit, eine Mittagsschlaf zu halten, sich in die Hängematte zu legen, draußen zu spielen, im Bauwagen zu malen oder sich ein Buch vorlesen zu lassen.

An manchen Tagen bleiben wir aber auch bei unseren Bauwagen und gestalten den Tag dort. Das kann z.B. beim gemeinsamen Frühstück sein, wenn eine besondere Aktion geplant ist, oder aber auch an einem besonders kalten oder regnerischen Tag.

Neben der Waldpädagogik mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Chancen steht für uns ein respektvoller und achtsamer Umgang mit den Kindern im Mittelpunkt!

 

„Du, Kind, wirst nicht erst Mensch, du bist Mensch.“

Janusz Korczak

 

Das Eingehen auf die individuellen Möglichkeiten der Kinder, auf ihre Bedürfnisse, ihre Entwicklungsfenster und die Persönlichkeit der Kinder ist uns besonders wichtig. Dies wird durch eine vorbereitete Umgebung unterstützt. Sie ergänzt das breite Angebot von Möglichkeiten, die der Wald bietet. So wird z.B. eine Hängematte aufgehängt, eine Lesedecke eingerichtet oder eine Spielküche aufgebaut. Dies geschieht sowohl am Buntspechteplatz, als auch an den Spielorten im Wald.

In einem lebensnahen Alltag wollen wir den Kindern ein Lernen mit allen Sinnen ermöglichen. Dies ist insbesondere im Wald mit all seinen besonderen Bedingungen sehr gut möglich.

Diese Grundideen verbinden sich von selbst mit der Idee der Inklusion. Im gemeinsamen Erleben wollen wir miteinander und voneinander lernen. Unabhängig von Herkunft, Begabung und Geschlecht - unabhängig  von geistigen, seelischen und körperlichen Merkmalen. Wir wollen vermitteln, dass Andersartigkeit eine Lebensmöglichkeit und eine Bereicherung sein kann.

Auch bedeutet die Inklusion für uns ein Umorientieren vom überbetonten Leistungs- und Konkurrenzdenken hin zu einem gemeinsamen Bewältigen anstehender Aufgaben. Dabei stehen die Möglichkeiten und Kompetenzen aller im Vordergrund und nicht die Defizite.

Wir erleben die Chance, inklusiv arbeiten zu können, als Bereicherung für alle großen und kleinen „Buntspechte“!

Durch einen wertschätzenden Umgang und ein tiefes Vertrauen in das Entwicklungsinteresse, die Eigenaktivität und die Persönlichkeit der Kinder wollen wir die Freude am Lernen unterstützen.

Der Wald mit seinem unstrukturierten Material (Stöcke, Steine, Blätter Erde,...) und den intensiven Sinneseindrücken (Regen, Wind, unebener Boden, Weite, Stille,...) regt an und eröffnet Möglichkeiten. 

Die Kinder erleben Weite und Raum; Stille und laut sein sind möglich, alle Sinne werden angesprochen. Die Eigen- und die Fremdwahrnehmung wird unterstützt, genau so die Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen. Die Kinder können sich selbst spüren und erleben, sowie in ein freies und phantasievolles Spiel finden.

Im Umgang mit unstrukturiertem Material gibt es einen ständigen Austausch unter den Kindern. Es wird z.B. besprochen, ob der Stein eine Kartoffel oder ein Goldstück ist, ob der Stock ein Eis oder ein Messer ist und wie die Holzhütte am besten gebaut werden kann. Durch diesen ständigen Austausch wird die sprachliche Entwicklung stark gefördert.

Neben dieser „natürlichen Sprachförderung“ werden Bücher gelesen, Lieder gesungen; wir lernen Gedichte, hören Geschichten und im Morgenkreis findet regelmäßig eine Erzählrunde statt. Auch unterstützen wir die Kinder aktiv in ihrer Fähigkeit, sich und ihre Bedürfnisse mitzuteilen, Konflikte zu bewältigen und auch darin, andere mit ihren Bedürfnissen zu sehen. Hierzu orientiert sich das Team an dem Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg.

Durch das Beobachten der Kinder, das Wahrnehmen ihres Entwicklungsstands und ihrer Begabungen erkennen wir die aktuellen Bedürfnissen und Themen der Kinder. Davon ausgehend ergänzen wir die Umgebung mit zusätzlichem Material. Jedes Kind soll im eigenen Rhythmus lernen können, eingebettet in ein offenes Spiel- und Lernangebot.


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Kooperation und Vernetzung

Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit und um ein umfassendes Spektrum sozialer Dienstleistungen für die ganze Familie anzubieten, arbeitet die Tageseinrichtung regelmäßig mit folgenden Stellen bzw. Institutionen zusammen:

  • Schulen
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt
  • Sozialpädiatrisches Zentrum / Autismuszentrum
  • Paritätischer Wohlfahrtsverband
  • Landesverband der Waldkindergärten / Arbeitskreis der Waldkindergärten der Region

Die genannten Institutionen bieten Unterstützungs- und Beratungsangebote für interessierte Eltern oder andere Bezugspersonen sowie für die Mitarbeiterinnen der Einrichtung an.
Gesundheitsprophylaktische Maßnahmen zur Zahngesundheit und Ernährung werden durch Mitarbeiter/-innen des Gesundheitsamtes bei uns durchgeführt.


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Zusammenarbeit mit Eltern

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind. Um jedes Kind optimal begleiten zu können, ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern von großer Wichtigkeit. Die Eltern werden regelmäßig per E-Mail und durch Aushänge informiert. Auch Fotos von unserem Kindergartenalltag stehen den Eltern zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund gibt es verschiedene Formen des Austausches:

  • Anmeldegespräche
  • Info-Elternabend für neue Eltern / Aufnahmegespräche
  • Intensive Eingewöhnungszeit zum Start, in der ein Elternteil das Kind für mehrere Tage im Kindergarten begleitet
  • In jedem Kindergartenjahr ein ausführliches Elterngespräch zum Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes
  • In jedem Kindergartenjahr die Möglichkeit zu einem zweiten Elterngespräch
  • Tür-und-Angel-Gespräche
  • Hospitationen (die Möglichkeit, noch einmal einen Tag mit im Kindergarten zu verbringen)
  • Feste
  • Sitzungen des Elternbeirats und des Rats der Tageseinrichtung
  • Elternabende zu verschiedenen Themen

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Elternbeitrag

Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag. 

Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier https://www.stadt-frechen.de/vv/produkte/106040100000046421.php



Weitere Informationen zum Elternbeitrag finden Sie hier.

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Wir sind für Sie da

Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:

Servicestelle
Johann-Schmitz-Platz 1-3
50226 Frechen
Telefon: 02234 5011271
E-Mail: Kitanavigator@stadt-frechen.de

Servicezeiten: 

Mo. + Di. + Fr. 
09:00-11:00 Uhr
Do. 
14:30-16:30 Uhr

Haben Sie Fragen?

Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
 
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